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VEIT – Regaldesign aus Berlin

Veit-design | by Andy - for better moods

Verliebt in VEIT – Sideboards und Regale mit besonderer Rafinesse

Nachhaltig, hochwertig, flexibel, beständig, stylish – all das verbindet die Design-Möbel der Berliner Firma VEIT. Hier erhält man wandelbare, stabile Regale und Sideboards, welche sich im Handumdrehen verändern, ab- und wieder aufbauen lassen!

Gute Nachbarschaft

Das Start-Up VEIT befindet sich in Laufnähe vom by andy-Headoffice. Schon vor dem Launch der Marke durften wir im Office von Johannes, Lennart, Till und Majada vorbeischauen und die VEIT-Möbel bestaunen. Nun ist der offizielle Launch endlich vorbei und wir können Ihnen heute mit Freude unsere neuen Freunde vorstellen!

Dazu haben uns Johannes und Lennart einen Besuch im by andy-Office abgestattet und sich interviewen lassen – viel Spaß also beim Kennenlernen!

ÜBER VEIT – DAS INTERVIEW

170320 Esszimmer C3 2000px | VEITdesign | by Andy - for better moods

by andy: Wofür steht VEIT?

Johannes: VEIT ist eine junges Designunternehmen aus Berlin. Unser erstes Produkt ist das Möbel-Design-System mit dem Regale und Sideboards in vielen verschiedenen Formen und Größen konfiguriert werden können. Die modularen Elemente unseres Systems können jederzeit neu kombiniert werden. Farben wechseln, Türen und Wände versetzen oder nach oben und zur Seite anbauen, das alles funktioniert ganz einfach mit wenigen Handgriffen.

Lennart: Ja, VEIT verbindet Premium Qualität mit einem hohen ästhetischen Anspruch und gut durchdachter Funktionalität. Da wir nur direkt über unseren Online Shop ohne Zwischenhändler verkaufen, können wir unseren Kund*innen außergewöhnliche Design-Möbel Made in Germany zu fairen Preisen anbieten.

by andy: Was bedeutet der Name?

Johannes: Wir wollten keine erfundene Wortneuschöpfung sondern einen echten Namen mit Persönlichkeit. Für uns klingt VEIT elegant, classy und smart. Er hat eine positive Ausstrahlung, man könnte sich einen weltgewandten Gentleman mit diesem Namen vorstellen. Er hat auch einen etwas bayrischen Anklang. Außerdem ist er kurz, sieht gut aus und war noch nicht reserviert! (lacht)

Regal-C4-Kueche | VEIT design | by Andy - for better moods

by andy: Heute seid ihr nicht vollzählig hier… Wie viele Leute seid ihr im Team? Und wer ist bei euch für was zuständig?

Johannes: Insgesamt sind wir vier Leute: Till, Lennart, Majada und ich. Till ist unser Softwareentwickler und gestaltet außerdem unsere Customer Experience. Lennart ist für Akquise und Kundenbeziehungen zuständig. Majada ist unsere Grafikdesignerin und Fotografin, sie kümmert sich um das Thema Visuelle Kommunikation. Ich bin Produktdesigner und BWLer, in meinen Aufgabenbereich fallen Produktentwicklung und Marketing.

by andy: Wie kam es zur Idee? Was hat euch dazu inspiriert?

Johannes: Die Idee zu dem Projekt entwickelte sich bereits im Sommer 2014, damals begann ich für meine Bachelorarbeit an der Universität der Künste Berlin zu recherchieren. Das Thema der Abschlussarbeit war modulares Möbeldesign. Es ging dabei um Punkte wie Flexibilität, Handhabung, Wandelbarkeit und dergleichen. Bei der dazugehörigen Marktanalyse habe ich festgestellt, dass zwar schon einige Möbel-Systeme existieren, diese jedoch nur vor dem Kauf konfigurierbar sind. Wenn die Möbel erstmal in der Wohnung stehen, können sie entweder nur sehr mühsam von Service-Teams oder gar nicht umgebaut und erweitert werden. So entstand die Idee zu einem flexiblen Möbel-System das jederzeit mühelos neuen Bedürfnissen angepasst werden kann.

Nach dem Abschluss meines Studiums habe ich mich mit meinem alten Freund Till zusammengetan. Till hat vor ein paar Jahren schon ein Startup im Bereich E-Learning gegründet, bei dem ich mitgearbeitet habe. Seitdem hatten wir immer wieder über die Möglichkeit gesprochen ein design-orientiertes Unternehmen zu gründen. Gemeinsam investierten wir privates Geld in die Entwicklung der ersten Prototypen. Im Frühjahr 2016 bewarben wir uns für das EXIST-Gründerstipenium und konnten im Sommer 2016 damit starten. Im Zuge des Stipendiums kamen dann Majada und Lennart dazu.

Lennart: Ich hatte Johannes und Tills Anzeige klassisch übers Internet gefunden – und das Projekt passte perfekt! Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert, war gerade aus dem Ausland zurückgekehrt und bereit für etwas Neues nach dem Studium. Ich stieß auf die Anzeige und entschloss mich, nach Berlin zu ziehen.

by andy: Wow, da kam also eines ganz schnell zum anderen. Wie lange habt ihr insgesamt an eurem Projekt getüftelt?

Johannes: Die Produktentwicklung hat von der ersten Idee bis zur Serienreife zwei Jahre und einige Protoypen in Anspruch genommen.

by andy: Das Stipendium habt ihr bereits erwähnt: Ihr werdet von der Universität der Künste und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt – wie kam das genau?

Johannes: Das EXIST-Gründerstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.

Die Bewerbung und die Vergabe erfolgen immer über eine Hochschule, in unserem Fall die Universität der Künste Berlin.

Lennart: Das Stipendium hat eine Dauer von 12 Monaten. Man bekommt drei Gehälter, außerdem Geld für Investitionen und für Coachings. Das Stipendium hilft in der schwierigen Anfangsphase Beziehungen zu Kunden und strategischen Partner aufzubauen.

by andy: Was waren eure bisher größten Meilensteine?

Johannes: Der neue Prototyp mit dem zum Patent angemeldeten Verbindungssystem. Mit dem ging es direkt ins Fotostudio. Außerdem natürlich die Entwicklung der Website und unser Besuch auf der IMM in Köln. Wir konnten uns dort im Rahmen des Digital Interior Design Day präsentieren.

ÜBER DAS PRODUKT

by andy: Für wen habt ihr das Produkt gemacht? Passt es in jede Wohnung?

Johannes: Unser Produkt richtet sich an Menschen, die gutes Design und hohe Qualität schätzen. Menschen, die flexibel und spontan sind, eventuell öfter umziehen oder generell Abwechslung lieben und zuhause etwas verändern wollen. Menschen, die gerne mal etwas mit ihren Händen machen, gerne gestalten. Unser Möbel-Design-System ist formal sehr zurückhaltend und passt sich gut an verschiedene Umgebungen und Einrichtungsstile an.

Lennart: Den Schwerpunkt bilden für uns Menschen, die sehr kreativ und ständiger Veränderung ausgesetzt sind. Das ist ein Lebensstil der unserem Produkt extrem entgegen kommt. Unsere Kundinnen und Kunden sind Menschen, die Lust auf Neuentdeckungen haben.

by andy: Wie weit reicht die Farbpalette?

Johannes: Für den Start haben wir die Farbpalette bewusst reduziert. Den Aluminiumrahmen bieten wir in mattem Schwarz an. Wände, Böden, Türen und Schubladen sind auf  beiden Seiten mit einem speziellen anti-fingerprint Nano-Material beschichtet. Die eine Seite ist immer Schwarz, die andere Seite wahlweise Grau, Blau oder Rosé. Durch die zweifarbige Beschichtung können die Kund*innen die Farben ihrer Möbel zuhause einfach verändern, indem sie Wände, Böden, Türen und Schubladen umdrehen.System Unten C1-C6 | VEIT design | by Andy - for better moods

Lennart: Auf Dauer können wir sicherlich noch weitere Farben anbieten, das hängt auch ein wenig von der Kundennachfrage ab. Die Produktpalette wird also definitiv noch erweitert. An Sonder-Editionen in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen und Designer*innen wird derzeit auch gedacht. Durch die Nano-Beschichtung sind unsere Oberflächen übrigens weniger empfindlich für Fingerabdrücke und Kratzer, außerdem lassen sie sich sehr komfortabel reinigen

by andy: Wir lieben euer Produkt ja bereits. Was ist das Besondere und Innovative an VEIT?

Johannes: Zum einen unser innovatives Verbindungssystem mit dem sich alle VEIT-Möbel schnell und einfach auf-, ab- und umbauen lassen. Zum anderen der Aspekt der Nachhaltigkeit. Durch die hohe Qualität der Materialien und der Verarbeitung sind unsere Möbel sehr langlebig und können nie komplett kaputt gehen, da alle Einzelteile ausgetauscht werden können.

Lennart: Die Veränderung unserer Möbel ist wirklich einfach. Deshalb nennen wir unser Verbindungssystem auch die „Easy-change-Bauweise“. Wenn man sich unsere Möbel bestellt, kann man sie ohne Anleitung aufbauen. Nur ein paar Schrauben festziehen, fertig. Es ist wirklich sehr intuitiv und macht tatsächlich Spaß. (lacht)

Außerdem haben wir auch auf das richtige Gewicht geachtet.

Johannes: So ist es. Das System ist der beste Kompromiss aus Stabilität und Leichtigkeit. Zu Leicht darf es aber auch nicht sein, denn ein gewisses Gewicht wird als Zeichen für hohe Qualität wahrgenommen.

 Lennart: Besonders an VEIT ist zudem unser Vertrieb: Unsere Produkte gibt es nicht im Fachhandel, sondern nur direkt auf veitdesign.com. Dort inspirieren wir unsere Kunden mit der VEIT Stilberatung und stellen ihnen individuelle Konfigurationen zusammen.

by andy: Wir haben euch ja vor eurem Launch schon in euren heiligen Hallen besuchen dürfen – was hat sich dort seitdem geändert?

Lennart: Bei uns sieht es eigentlich noch so aus, wie bei eurem Besuch vor ein paar Monaten. Natürlich empfangen wir auch weiterhin Interessent*innen bei uns im Showroom. Außerdem sind wir oft mit unseren VEIT-Protoypen unterwegs auf Messen und Veranstaltungen.

Johannes: Wenn das Stipendium ausläuft werden wir auf jeden Fall in neue Räumlichkeiten umziehen, mit einem größeren Showroom.

by andy: Auf was können wir uns in Zukunft freuen – gibt es einen Hinweis auf weitere Pläne…?

Lennart: Auf veitdesign.com kann bald ein Premium Sample inkl. Broschüre und Materialproben bestellt werden. Es ist uns wichtig, dass sich Kund*innen von Qualität Made in Germany und der Farbwirkung überzeugen können.

Johannes: Im Sommer startet der Vorbestellungszeitraum, dann können auf unserer Seite die ersten VEIT-Möbel bestellt werden. Im Hinblick darauf testen wir momentan neue Farben und Materialien, damit wir unseren ersten Kund*innen die bestmögliche Auswahl bieten können.

by andy: Dass wir seit dem Besuch bei euch begeistert von VEIT sind, wisst ihr ja. Was waren bisherige Feedbacks von anderen?

Johannes: Wir haben sehr viel positives Feedback bekommen, was uns natürlich sehr erfreut und bestätigt. Man schätzt die Wandelbarkeit und auch die Langlebigkeit von VEIT.

Lennart: Johannes hat es schon auf den Punkt gebracht. Wir haben auch das Gefühl, dass es Menschen nicht mehr nur darum geht, möglichst viele günstige Regale und Sideboards zu kaufen – sondern lieber zeitlose Design-Möbel mit Wert, zu denen man eine Beziehung aufbaut, die mitwachsen und sich neuen Bedürfnissen anpassen. Und das können die modularen Möbel von VEIT.

by andy: Das war das perfekte Schlusswort! Danke euch beiden für dieses wunderbare Interview!